Die Sanierung der Bahnstrecke Eggmühl–Schierling–Langquaid, der sogenannten Laabertalbahn, ist mittlerweile zu über 90 Prozent abgeschlossen. Die Strecke ist seit Kurzem wieder für den Bahnverkehr freigegeben, auch die Zuckerrübentransporte aus der Region laufen bereits wieder über die Schiene.
Für die Sanierung und den Erhalt der Strecke hatten sich in den vergangenen Jahren die CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Aumer und Florian Oßner, die CSU-Landtagsabgeordneten Patrick Grossmann und Petra Högl sowie Schierlings Bürgermeister Christian Kiendl und Langquaids Bürgermeister Herbert Blaschek starkgemacht und sich erfolgreich für die notwendigen Fördermittel von Bund und Freistaat eingesetzt. Bei Ortsterminen in Schierling und Langquaid machten sich die beteiligten Abgeordneten zudem selbst ein Bild vom Umfang und Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen.Seit April dieses Jahres wurden im Zuge der Sanierung unter anderem rund 4.600 Holzschwellen aus den Jahren 1961 und 1962 durch Betonschwellen ersetzt, Weichen erneuert, Brücken instandgesetzt, Gleislagefehler beseitigt und teilweise noch aus dem Jahr 1894 stammende Schienen ausgetauscht. Ziel der Maßnahmen dabei war und ist es, die Strecke langfristig zu sichern und technisch zukunftsfest aufzustellen.
„Der Erhalt bestehender Schieneninfrastruktur ist ein wichtiger Beitrag für einen leistungsfähigen ländlichen Raum. Die Strecke stärkt den Güterverkehr und zeigt zugleich, welches Potenzial in regionalen Bahnverbindungen steckt“, betonen die Regensburger Abgeordneten Peter Aumer und Patrick Grossmann. Die Sanierung sei zugleich ein wichtiges Signal für weitere Investitionen in die Schieneninfrastruktur der Region.
Auch die beiden Bürgermeister Christian Kiendl und Herbert Blaschek sehen großen Nutzen für die Kommunen: „Dass die Zuckerrüben weiterhin auf der Schiene statt mit zahlreichen Lkw transportiert werden können, entlastet Straßen und Umwelt. Gleichzeitig sichern wir mit der Sanierung eine wichtige Infrastruktur für unsere Wirtschaft und halten die wichtige Perspektive offen, die Strecke künftig auch für den Personennahverkehr nutzen zu können.“
Die Kelheimer Abgeordneten Petra Högl und Florian Oßner unterstrichen beim gemeinsamen Ortstermin in Langquaid insbesondere die Bedeutung für die Wirtschaft und die Landwirtschaft: „Die Strecke ist ein wichtiger Standortfaktor für unsere Region. Gerade die laufenden Zuckerrübentransporte zeigen, welchen konkreten Nutzen sie für die heimische Landwirtschaft und die regionale Wirtschaft hat. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass Bund und Freistaat die Sanierung maßgeblich finanziell unterstützen.“
Alle Beteiligten sind sich einig: Die Laabertalbahn ist ein wichtiger Teil der regionalen Infrastruktur und zugleich ein Stück Geschichte der Region. Der gemeinsame Einsatz von Politik, Kommunen und den Verantwortlichen vor Ort zeige, dass es sich lohne, bei wichtigen Infrastrukturprojekten hartnäckig dranzubleiben.
Die Gesamtinvestition der Streckensanierung beträgt rund 1,5 Mio. Euro. Bund und Freistaat übernehmen davon 80 Prozent der Kosten. Den verbleibenden Anteil trägt zum großen Teil die Rail Bavaria Logistik GmbH. Die Märkte Schierling und Langquaid beteiligen sich jeweils mit einem freiwilligen Zuschuss von 80.000 Euro.
